Herzlich willkommen

am Schulverbund Nellenburg

Bogen-AG

Schulverbund

Innerhalb des Schulverbundes bleiben die beiden Schularten erhalten. Durch den Zusammenschluss werden aber Kooperationen geschaffen und Synergien genutzt, um den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5-10 eine bestmögliche Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten zu ermöglichen und Übergänge zu erleichtern.

Realschule

Schülerinnen und Schüler, deren Stärken sowohl in der Praxis als auch in der theoretischen Reflexion liegen, bietet der Bildungsgang der Realschule nach der Erlangung des Realschulabschlusses die Möglichkeit, entweder eine berufliche Ausbildung zu beginnen oder an einer weiterführenden Schule einen höheren Schulabschluss anzustreben.

Werkrealschule

Schülerinnen und Schüler, deren Stärken überwiegend im praktischen Tun liegen, bietet der Bildungsgang der Werkrealschule sowohl den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 als auch den Werkrealschulabschluss nach Klasse 10 an. 
Zu Beginn des Schuljahres 2017/18 ist die Werkrealschule in das gemeinsame Gebäude auf dem Campus des Schulverbundes umgezogen.



Aktuelles


Neues Präventionsprojekt am SV Nellenburg

Unterstützt von der Bürgerstiftung Stockach

In diesem Schuljahr startete am Schulverbund ein neues Projekt für alle Mädchen der 9. Klassen mit den Themen Selbstbehauptung, Sensibilisierung und Prävention.
Auf Einladung der Schulsozialarbeit und mit großer finanzieller Unterstützung durch die Bürgerstiftung konnte Florian Probst einen Workshop entwickeln und durchführen.

Ziele des Workshops, der im Rahmen des Sportunterrichts stattfindet, sind die Stärkung des Selbstvertrauens/ der Selbstwirksamkeit und der Erwerb von Fähigkeiten zur Gefahrenerkennung, Gefahreneinschätzung und angemessenem Verhalten in einer Gefahrensituation. Während im theoretischen Teil die Wahrnehmung sensibilisiert wurde, konnten die Schülerinnen bei den praktischen Übungen die entsprechenden Verteidigungsmechanismen einüben. Sie lernten, ihre
Kräfte einzuschätzen und dass es verschiedene Techniken zur Verteidigung gibt — je nach Konfrontationsstufe. Ziel des Workshops ist, die Mädchen handlungsfähig zu machen und ihnen die
Sicherheit zu vermitteln, nicht hilflos ausgeliefert zu sein.

Mit großem Eifer und viel Spaß ließen sich die Schülerinnen auf diese neue Unterrichtsform ein. 4 mal hatte jede Gruppe Gelegenheit, mit Florian Probst zu trainieren. „Verschiedene Verteidigungstechniken zu lernen, hat mir gut gefallen", sagt eine Schülerin nach dem Training „und dass der Trainer uns die Übungen nochmal gezeigt hat, wenn wir es nicht richtig gemacht haben."

Florian Probst ist Leiter der Kampfkunstschule in Radolfzell mit den Schwerpunkten Bewegung- Bewusstsein- Gesundheit und hat diesen Workshop für den Schulverbund entwickelt. Die Schulsozialarbeit würde ihn gerne als dauerhaften Kooperationspartner gewinnen und den Workshop fest am Schulverbund etablieren.


Ausflug der MINT-Klasse 5a zum OP-Workshop

Die Klasse 5a des MINT-Profils

unternahm kürzlich einen spannenden Ausflug ins Tutorama nach Tuttlingen. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreicher Tag voller Entdeckungen und praktischer Erfahrungen.

Zu Beginn wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Während eine Gruppe das Museum eigenständig erkundete und zahlreiche interaktive Stationen ausprobierte, nahm die andere Gruppe an einem OP-Workshop teil.

Im Workshop wurde es besonders aufregend: Ausgestattet mit OP-Kitteln durften die Kinder selbst in die Rolle von Chirurginnen und Chirurgen schlüpfen. An einer Stoffpuppe lernten sie die Organe des Körpers kennen und führten verschiedene „Operationen“ durch. Mithilfe von Bildschirmen und echtem OP-Werkzeug konnten sie dem „Patienten“ helfen und dabei einen Einblick in medizinische Abläufe gewinnen. Dabei war immer wieder Teamarbeit gefragt, denn viele Aufgaben ließen sich nur gemeinsam lösen.

An vielen Stationen im Tutorama konnten die Schülerinnen und Schüler zudem eigenständig experimentieren und naturwissenschaftliche Phänomene hautnah erleben.

Zum Abschluss wurde die Klasse gefragt, ob sich einige nun vorstellen könnten, später einmal Ärztin oder Arzt zu werden. Tatsächlich meldeten sich mehrere Kinder mit einem begeisterten „Ja“.

 

Der Ausflug war für die Klasse 5a ein voller Erfolg und bot nicht nur viel Spaß, sondern auch spannende Einblicke in die Welt von Technik und Medizin.


Gemeinsam über den Krämermarkt

Schüler schenken Senioren ein Stück Kindheit zurück

Ein ganz besonderes Sozialprojekt erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7e des Schulverbundes Nellenburg am 23. April in Stockach. Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines örtlichen Pflegeheims machten sie sich auf den Weg zum Krämermarkt – ein Ausflug, der bei allen Beteiligten für große Freude und emotionale Momente sorgte.

Bereits in den Klassen 5 und 6 hatte die Klasse regelmäßig Zeit mit den Seniorinnen und Senioren verbracht. Dabei entstand nicht nur ein vertrauter Kontakt, sondern auch ein Herzenswunsch: Viele der älteren Menschen äußerten den Wunsch, noch einmal – wie in ihrer Kindheit – einen Jahrmarkt besuchen zu können. Diesen Wunsch griff die Klasse nun im Rahmen ihres Sozialprojekts auf.

Am Donnerstag war es dann soweit: Die Jugendlichen begleiteten die Bewohnerinnen und Bewohner zum Krämermarkt in Stockach. Jede Schülerin und jeder Schüler übernahm Verantwortung und schob einen Rollstuhl – eine Aufgabe, die mit großem Engagement und viel Einfühlungsvermögen gemeistert wurde.

Auf dem Markt selbst wurde geschlendert, geschaut und vor allem genossen. Besonders beliebt waren klassische Leckereien wie Magenbrot und Bonbons, die bei vielen Erinnerungen an frühere Zeiten weckten. Die Freude war den Seniorinnen und Senioren deutlich anzusehen – ebenso wie den Jugendlichen, die stolz und mit viel Spaß bei der Sache waren.

 

Für beide Generationen wurde dieser Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Schülerinnen und Schüler der 7e bewiesen nicht nur Verantwortungsbewusstsein, sondern auch soziale Kompetenz und echtes Interesse am Miteinander. Schnell war klar: Dieses Projekt soll keine einmalige Aktion bleiben.

Ein Ausflug, der zeigt, wie wertvoll Begegnungen zwischen Jung und Alt sind – und wie einfach es sein kann, anderen Menschen ein Stück Freude und Lebensqualität zu schenken.



Soziales Engagement im Seniorenheim Stockach

Im Rahmen des AES-Unterrichts (Alltagskultur, Ernährung, Soziales)

engagierte sich die Jahrgangsstufe 8 unserer Schule in einem besonderen Projekt, dem sozialen Einsatz im Seniorenheim Stockach.

Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in soziale Berufe zu geben und gleichzeitig den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenheims eine Freude zu bereiten. Sie unterstützten das Personal beim Herrichten des Frühstücks und der Vorbereitung des Speisesaals.

Über mehrere Besuche hinweg besuchten wir die Einrichtung und gestalteten gemeinsam abwechslungsreiche Aktivitäten. Besonders beliebt waren das gemeinsame Basteln sowie Gesellschaftsspiele, bei denen viel gelacht wurde.

Auch Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen spielten eine wichtige Rolle und machten das Projekt zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten.

Die Schülerinnen und Schülern konnten ihre sozialen Fähigkeiten stärken, Verantwortung übernehmen und wichtige Einblicke in den Alltag eines Seniorenheims gewinnen.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd der Austausch zwischen den Generationen und soziales Engagement sein kann – für beide Seiten.

 

 Wir bedanken uns herzlich beim evangelischen Seniorenzentrum Stockach für die Möglichkeit, die wertvollen Erfahrungen und die tolle Zusammenarbeit! 


Projekt „Rap in der Box“ mit Danny Fresh

Am 19. und 20. Januar

durften wir dank der Kooperation mit der Bürgerstiftung Danny Fresh mit seinem Projekt „Rap in der Box“ am Schulverbund begrüßen. Danny, der an der Popakademie Mannheim studiert hat, ist seit vielen Jahren mit Projekten an Schulen und in Jugendgefängnissen aktiv. Seine Mission ist es, den Jugendlichen das Thema Deutschrap als kreative Ausdrucksweise ihrer Persönlichkeit und Befindlichkeit nahezulegen. Er bringt neben seiner langjährigen Bühnenerfahrung vor allem pädagogische Sensibilität, methodische Klarheit und kreative Begeisterung in jeden Workshop.

Zwei siebte Klassen der Werkrealschule kamen in den Genuss eines Schulvormittags der besonderen Art. Danny brachte den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen zu Takt und Rhythmus bei, indem er mit Body-Percussion-Übungen startete. Schwerpunkte waren zudem das Schreiben eigener Rap-Texte und die Aufnahme der Texte über sein mobiles Tonstudio. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich kreativ mit der deutschen Sprache auseinander und gingen als komplette Klasse in einen Prozess, an dessen Ende der fertige Song als Teamleistung stand.

Wir danken der Bürgerstiftung Stockach, die dieses Projekt in Kooperation mit der Stadtjugendpflege/Schulsozialarbeit ermöglicht hat!


Spannendes Handball-Erlebnis

"Puplic Viewing" in der Aula für die Sportprofilklassen

Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis hatten unserer Sportprofilklassen in dieser Woche: Gemeinsam verfolgten die Schülerinnen und Schüler in der Aula das EM-Gruppenspiel der deutschen Handballnationalmannschaft gegen Portugal.

 

Von der ersten Minute an war die Stimmung mitreißend. Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Krimi, bei dem bis zum Schluss nicht klar war, welche Mannschaft als Sieger vom Feld gehen würde. Die Klasse fieberte bei jedem Angriff und jeder Parade begeistert mit und unterstützte das Team lautstark.

 

Am Ende wurde die Spannung belohnt: In einem knappen Spiel setzte sich Deutschland durch und sorgte damit für großen Jubel in der Aula. Neben dem sportlichen Nervenkitzel stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Zusammen mitfiebern, mitjubeln und die Begeisterung für den Sport teilen – das machte diesen Vormittag zu etwas ganz Besonderem. 

 

Ein tolles Ereignis, das den Schülerinnen und Schüler sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird!